Ex-Landtagspräsident Schneider gestorben – Kundgebungen gegen rechts – Gefängnis für 41-Jährigen


Der frühere baden-württembergische Landtagspräsident Erich Schneider ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Der Südwesten verliere einen profilierten Politiker, einen Parlamentarier mit Leib und Seele und überzeugten Demokraten, der sich immer für das Wohl der Menschen eingesetzt habe, teilte Landtagspräsidentin Aras in Stuttgart mit. Der CDU-Politiker Schneider war von 1982 bis 1992 Parlamentspräsident. Zuvor war er Abgeordneter für den Wahlkreis Backnang.

Bei Kundgebungen und Demonstrationszügen gegen rechts werden am heutigen Samstag in ganz Baden-Württemberg wieder zahlreiche Teilnehmer erwartet. In Heidenheim organisiert das „Bündnis gegen rechts“ gegen Mittag eine Demonstration. „Sinsheim ist bunt“ lautet das Motto der dortigen Kundgebung. Weitere Veranstaltungen sind in Creglingen, Erlenbach, Winnenden und Ostfildern geplant.

Ein 41 Jahre alter Mann ist vom Tübinger Landgericht zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte eine 57 jährige Frau in einer Tübinger Buchhandlung im Mai vergangenen Jahres niedergestochen und schwer verletzt. Zudem verurteilte ihn das Gericht zur Zahlung einer Geldstrafe an das Opfer in Höhe von 40.000 Euro. Der ehemalige Schulleiter und katholische Theologe aus Bayern hatte die Tat gestanden. Motiv sei der Wunsch nach einer langen Haftstrafe gewesen, um sich vor seinen Schulden zu retten.


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